Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung CARE! im Museum der Arbeit
Eine ehemalige Krankenpflegerin aus dem südindischen Kerala erzählt vom Ankommen, Arbeiten und Bleiben in Deutschland. Gemeinsam mit ihrem Sohn, berichtet sie von ihrer Reise, die nie endete, und davon wie es war, ihre Lebensgeschichte für das Online-Archiv WHO CARED festzuhalten.
Welche Grenzen zieht Migration zwischen den Erfahrungswelten zweier Generationen? Welche Sehnsüchte prägen sie? Wie schauen die ehemaligen Krankenschwestern* auf Pflege, Migration und ihre eigene Geschichte? Und welche Rolle spielt dabei eine Gesellschaft, die wenig davon weiß und vieles wiederholt.
Dazu gibt es indische Snacks und die passende Musik. Moderiert wird das Gespräch von der freien Journalistin und ehemaligen kohero-Chefredakteurin Sarah Zaheer.
Das Online-Archiv WHO CARED hält die Lebensgeschichten der Menschen fest, die vor vielen Jahren in ein anderes Land zogen, um in der Pflege zu arbeiten. Der aktuelle Fokus liegt auf Krankenschwestern, die aus dem südindischen Kerala nach Deutschland kamen. Das Besondere: Interviewt werden sie von ihren Kindern, Enkeln, Nichten oder Neffen. Zwei Videoportraits sind Teil der Ausstellung “CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird”.
Das kohero Magazin ist eine Plattform für inklusive Berichterstattung, die Perspektiven von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung sichtbar macht.
*Der Begriff Krankenschwester wird hier verwendet, da es dem historischen Kontext und der Selbstbezeichnung der teilnehmenden Personen entspricht.
Die Veranstaltung findet im Seminarraum des Museums der Arbeit statt.
Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr; Einlass ab 18:30 Uhr
Quelle:
www.shmh.de