Kulturlotse

Der Kulturlotse Hamburg e.V.

Unsere Mission

Unser Motto

„Kultur verbindet uns!“

Wer wir sind

Jeder redet über die Elbphilharmonie, doch Hamburg hat kulturell auch viele Erlebnisse zu bieten, die wenig oder gar kein Geld kosten. Ob Theater, Kino, Lesungen oder Ausstellungen: Um hier den Überblick zu behalten, bedarf es eines „Lotsen“ im Kulturdschungel. Als privates Projekt im Jahr 2010 gestartet, rief Bert Nitsche unter den Namen "hamburg-for-free.de" einen Veranstaltungskalender für kostenlose Kulturangebote ins Leben. Anfang 2012 erfolgte ein erster Relaunch der Webseite und die Umbenennung in "kulturlotse.de".

Das Angebot ist niedrigschwellig. Alter, soziale Herkunft oder finanzielle Mittel spielen keine Rolle – jeder in der Hansestadt soll Kultur erleben. Seit 2016 arbeiten wir beim Austausch von Veranstaltungsdaten und Informationen zur Barrierefreiheit mit der Stadt Hamburg zusammen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, lokale Angebote wie zum Beispiel Stadtteilzentren sichtbarer zu machen. Nachwuchskünstler erhalten so eine Plattform, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wir sind ein Team von Freiwilligen! Insgesamt engagieren sich ca. 20 Mitglieder und etwa 35 weitere Helfer ohne Mitgliedsstatus bei uns. Kulturlotse Hamburg e.V. finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Wir erhalten keinerlei Unterstützung durch öffentliche Institutionen. Unsere Haupteinnahmequellen sind Gewinne von Vereinswettbewerben, Zuwendungen von privaten Stiftungen oder private Geldspenden. Als Finalist der Google Impact Challenge Deutschland 2017 erreichte Kulturloste Hamburg e.V. auch überregionale Bekanntheit. Im gleichen Jahr erhielt die Webseite ein komplett neues Design, welches sich automatisch mobilen Endgeräten anpasst (responsive). Aktuell verzeichnet „kulturlotse.de“ ca. 80.000 Seitenaufraufe pro Monat und präsentiert ca. 100 Veranstaltungen pro Tag.

Was wir machen

Veranstaltungskalender

Unser Redaktionsteam recherchiert laufend aktuelle Informationen zu kostenlosen kulturellen Angeboten in Hamburg und stellt diese im Kulturkalender online. Neben der Erreichbarkeit sind auch Angaben zur Barrierefreiheit erfasst.

Kulturbegleitungen

Der Verein organisiert einmal im Monat eine kulturelle Führung für Senioren/-innen der Köster-Stiftung. Eine Kooperation besteht seit 2013. Wir recherchieren Termine und kündigen diese rechtzeitig an. Das Angebot umfasst zum Beispiel Klassik-Konzerte, Tanzabende (Faltenrock 60+), Planten und Blomen oder Museumsbesuche. Wir nehmen maximal neun Personen in die Gruppen auf. Unsere Kulturbegleiter holen die Senioren/-innen zu den Veranstaltungen ab und bringen sie danach auch wieder nach Hause. Bei Bedarf gibt es anschließend noch ein Rahmenprogramm wie zum Beispiel einen Café-Besuch.

Standauftritte

Von April bis November sind wir mit unserem Infostand auf Flohmärkten und Stadtteilfesten vertreten. Wir informieren die Menschen vor Ort über Kulturangebote im Stadtteil und beantworten Fragen zur Barrierefreiheit. Unser Team sucht passende Veranstaltungen individuell für die Anwohner direkt am Laptop heraus. Die Standauftritte dienen auch dazu, Networking mit anderen Vereinen und Kulturschaffenden im Stadtteil zu betreiben.

Wer steckt dahinter?

Aktuell leiten Christoph Timmer und Bert Nitsche im Vorstand die Geschicke des Vereins. Der erweiterte Vorstand besteht aus Lisa Busse (Kassenwartin), Maja Müller (Öffentlichkeitsarbeit) und Gabriele Bohlen (Kulturkalender). Es gibt drei Arbeitsgruppen:

  • Kulturredaktion
  • Kulturbegleitung
  • Kulturschaffende
Jeden 3. Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr findet das reguläre Vereinstreffen im Ledigenheim, Rehhoffstraße 1-3, statt.

Was kommt?

Um körperlich und seelisch Beeinträchtigte noch besser zu unterstützen, sollen unsere Kulturbegleiter durch professionelles Pflegepersonal geschult werden. Der Kulturkalender wird um eine Funktion erweitert, die es ermöglicht, sich zum gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen zu verabreden. Nutzer können diese auch kommentieren. Informationen zur Barrierefreiheit für Sehbehinderte, Gehörlose und Demenzkranke werden besser strukturiert. Wir wollen auch selbst als Veranstalter von Lesungen, Konzerten etc. auftreten und eine Plattform für Künstler bieten.

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