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Die Einzelausstellung »Gwendolyn Phillips: A Brownie Hawkeye« wird von M.Bassy in Kooperation mit Julia Phillips kuratiert und widmet sich dem Werk und Leben der Fotografin Gwendolyn Phillips, die 1947 in Pittsburgh, Pennsylvania, USA geboren wurde und als erste weibliche Schwarze Fotografin festangestellt bei der Los Angeles Times West Magazine arbeitete. (siehe Foto)
In den 1960er- und 1970er-Jahren baute sie ein bemerkenswertes fotografisches Portfolio auf, das Porträts von Künstlerinnen, Musikerinnen und Persönlichkeiten wie Aretha Franklin, Joseph Beuys und den Jackson Five umfasst.
Ihre Arbeiten reichen von Dokumentarfotografie bis hin zu künstlerischen Porträts und spiegeln die sozialen Umbrüche und politischen Spannungen jener Zeit wider. Im Zuge der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der wachsenden Spannungen in den USA beschloss Gwendolyn Phillips, sich in Europa niederzulassen. 1972 zog sie nach Hamburg, wo sie u.a. für das Zeit Magazin arbeitete und ihr eigenes Fotostudio betrieb. Ihr umfangreiches Archiv wurde hier über vier Jahrzehnte lang in einem Keller gelagert und geriet weitgehend in Vergessenheit.
Die Ausstellung präsentiert Fotoarbeiten und persönliche Dokumente und stellt sie in den Kontext aktueller Diskurse rund um Feminismus, Schwarze Perspektiven in der Fotografie und diasporische Narrative.
Die Ausstellung ist Teil der Triennale Expanded im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026. Wir danken der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 für Ihre Förderung des Projektes sowie dem Referat Interkultureller Kulturaustausch der Behörde für Kultur und Medien Hamburg für ihre finanzielle Unterstützung.
Bitte reservieren via: reservation@m-bassy.org
Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: schon ab 5.6. bis 3.7.2026, Öffnungszeiten: Do – So, 14:00 – 18:00 Uhr
Auch am 6.6. ist die Ausstellung von 14:00 - 18:00 Uhr geöffnet, also vor der offiziellen Eröffnung. Zwischen 18:00 und 19:00 Uhr werden die Türen aber geschlossen (Grund: Vorbereitung der Vernissage).
Quelle:
m-bassy.orgFoto: Ein Selbstportrait von Gwendolyn Phillips