Kulturlotse

ENERGIEN – Ute Seifert and Friends

14.02.2026 - 27.02.2026, Donnerstag - Samstag
Fukushima – keine Stadt steht so sehr für das Scheitern der technischen Allmachtsphantasien im Atomzeitalter. Nach der anfänglich sehr ausführlichen Berichterstattung ist dieser historische „Zwischenfall“ trotz enormer globaler und politischer Relevanz medial in den Hintergrund getreten.

Um Achtsamkeit und Bewusstheit zu pflegen, setzen wir die Arbeit fort, denn es ist nicht nur Japan, sondern wir alle sind betroffen und sind angesprochen, weiter zu gehen, denn insbesondere aktuelle Entwicklungen zeigen auch auf anderem Gebiet diese kolossale Bedrohung.

Im Rahmen dieses Themenkreises sind sich U. Seifert, W. Y Malik sowie die anderen von U. Seifert dazu eingeladenen Künstlerinnen und Künstler begegnet.

Seit 2011 initiiert Ute Seifert jährlich Projekte im Kunst [ ] Raum Bremen zum Themenkreis „Fukushima“ und nukleare Energien. Aber auch gemeinsame größer angelegte Projekte wurden von den Beteiligten in Zusammenarbeit realisiert.

Die international besetzte Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern – Ute Seifert, Wittwulf Y Malik (Deutschland), Chieko Fumikura, Shoko Miki (Japan), Kwanho Yuh (Korea), Frank Fuhrmann (D/Venezuela) wurde nun eingeladen zu einer
gemeinsamen Ausstellung im nachtspeicher23.

In je eigenem Ansatz sind ENERGIEN analog und digital das Thema. Eine Idee ist ein Bild. Ein Bild ist eine Handlung. Aus einer Idee wird eine Handlung. Aus einer Handlung wird Energie. Aus einer Handlung wird ein Raum. Raum für Ideen. Raum für Bilder. Raum für Energie.

In die Projekte einbezogen ist immer wieder die IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War). So wird im Rahmen der Ausstellungsdauer ein Vortrag zur aktuellen Situation von Dr. Lars Pohlmeier stattfinden:

Vortrag zur Finissage am 27.02.2026, 18 Uhr im nachtspeicher23 von Dr. Lars Pohlmeier*:
Atomtechnologie nach Fukushima und internationale Sicherheit. Leid, Lügen und Über-Leben in instabilen Zeiten.

*Arzt und langjähriges Vorstandsmitglied der IPPNW sowie Mitbegründer von ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons), die 2017 den Friedensnobelpreis verliehen bekommen hat.


Der nachtspeicher23 e. V. ist eine nicht-kommerzielle Galerie in St. Georg. Durch monatlich wechselnde Ausstellungen werden junge wie etablierte Künstler:innen im Rahmen des Jahresthemas "Gastfreundschaft" ihre Arbeiten präsentieren.
Das Programm wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Hansestadt Hamburg.

Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Do. 17–20 Uhr, Fr. 16–20 Uhr, Sa. 12–16 Uhr

Quelle: nachtspeicher23.hamburg

nachtspeicher23 e.V.
Lindenstraße 23
20099
Hamburg (Sankt Georg)

250m Böckmannstraße
350m Lohmühlenstraße
400m U S Berliner Tor (Beim Strohhause)
450m Berliner Tor
450m U Lohmühlenstraße
550m U S Berliner Tor
600m Albertstraße

50m Ein Parkplatz bei "Lindenstraße 23"
100m Ein Parkplatz (Mo-Fr 8-22 h) bei "Ferdinand-Beit-Straße / Lindenstraße"
200m Ein Parkplatz (Mo - Fr 8 - 16 h) bei "Böckmannstraße 22"

Kleine Türschwelle, Galerie kann jedoch mit Rollstuhl befahren werden. Leider kein behindertengerechtes WC vorhanden (im Keller, ohne Fahrstuhl).

Hat der Fehlerteufel zugeschlagen? Dann bitte eine kurze Mail an info@kulturlotse.de schicken. Für Fragen zur Veranstaltung wende dich bitte direkt an den Veranstaltungsort.