Das Gängeviertel war im 19. Jahrhundert das Armenviertel von Hamburg. Typisch für dieses Quarier waren die schmalen verwinkelten Gassen, Torwege und labyrinthartigen Hinterhöfe. Im Rahmen der Stadtsanierung wurden jedoch große Teile der historisch wertvollen Bausubstanz abgerissen und mussten Bürobauten und Luxusappartments weichen. Dank der Volksinitiative konnten in der letzten Jahren zumindest Teile des Quartiers erhalten werden. Vor allem Künstler und Kreative haben sich hier angesiedelt und bereichern die Kulturszene mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot.