Die Grenzen des Sag- und Machbaren werden in den USA beinahe täglich weiter verschoben:
Neben Bedrohungen und Repressalien gegen die Bevölkerung, der Zuspitzung internationaler Krisen und dem Abbau demokratischer Grundrechte werden autoritäre Gesten normalisiert, Sprache verroht und Loyalität wichtiger als Realität.
Seit Anfang des Jahres wurden zwei Menschen auf offener Straße in Minneapolis erschossen – die Videos dieser Szenen zeigen Hinrichtungen durch schwerbewaffnete Beamte der Einwanderungsbehörde ICE, die als paramilitärischer Arm der Trump-Regierung handeln.
Ist das Faschismus – oder eine Vorstufe? Und woran erkennt man eigentlich den Moment, in dem Demokratie zur Fassade wird? Vielleicht beginnt das Problem genau dort, wo man das nicht mehr weiß.
Input und Diskussion: Dr. Thomas Zimmer – Historiker, Hamburg
Moderation: Frieda Wirtz – hbs Hamburg
Veranstaltungszeit: 18:00 bis 19:30 Uhr; Einlass ab 17:45 Uhr
Quelle:
www.dreiundsiebzig.de