Die Ausstellung widmet sich literarischen Frauenfiguren vom Mittelalter bis heute, die aus unterschiedlichsten Gründen als „widerspenstig“ gelesen werden können. Stets sind ihren Identitätsentwürfen genderspezifische Aushandlungsprozesse eingeschrieben, die sich an den gesellschaftlichen, sozialen wie familiären Rollenzuschreibungen ihrer Zeit reiben. Die Auswahl an Frauenfiguren aus einem breiten Spektrum an Gattungen und Textsorten über die gesamte Zeitspanne der deutschsprachigen Literatur soll den Figurentypus der „widerspenstigen Frau“ als ein Motiv zeigen, das die Geschlechternormen seiner jeweiligen Entstehungszeit reflektiert und damit in vielen Fällen erst sichtbar macht.
Die ausgestellten studentischen Arbeiten entstanden im Rahmen eines teilfachübergreifenden Lehrprojekts der Älteren und Neueren deutschen Literatur.
Seminarleitung und Ausstellungsorganisation: Dr. Hannah Rieger (Ältere deutsche Sprache und Literatur) und Dr. Jara Schmidt (Neuere deutsche Literatur). Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Germanistik der Universität Hamburg.
Förderung: Frauenförderfonds der UHH 2026.
Im Durchgang vom Hauptgebäude in den Altbau, 1. Etage
Ausstellungseröffnung am Dienstag, 14.7., 18 Uhr, Vortragsraum
Grußwort von Prof. Robert Zepf (Direktor der SUB)
Um Anmeldung für den 14.7. wird gebeten unter: pr@sub.uni-hamburg.de
Veranstaltungszeit: 9:00 - 19:00 Uhr
Quelle:
blog.sub.uni-hamburg.de