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Wie die sozial-ökologische Transformation Ungleichheit verschärft | Transformationssalon – Perspektiven für eine zukunftsfähige Gesellschaft
Podium und Gespräch
Akademie-Studienleitung: Dr. Jörg Herrmann
Mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche (KDA)
Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung bis: 04.03.2024
Anmeldung unter:
www.akademie-nordkirche.deOnline-Veranstaltung
Im letzten Jahr hat die Diskussion um das „Heizungsgesetz” deutlich gemacht, dass eine Klimapolitik, die auf dem soziale Auge blind ist, zum Scheitern verurteilt ist. Doch wie kann es gelingen, Klimaschutzmaßnahmen so zu kommunizieren, zu organisieren und zu fördern, dass sie die soziale Spaltung nicht vertiefen und alle Bevölkerungsgruppen mitgenommen werden?
Die Bewältigung der Klimakrise bedeutet eine Kraftanstrengung der Gesellschaft. Alle sind gefordert, einen Beitrag zu leisten. Doch es scheint, dass sich Ungleichheiten verschärfen: Wer Rücklagen hat, kann sich klimaschützende Maßnahmen leisten und erhält Förderungen vom Staat. Wer keine Rücklagen und wenig finanziellen Spielraum hat, finanziert zwar die Förderungen über Steuern, Umlagen und CO2-Abgaben mit, ist aber vor allem mit höheren Kosten für Energie und Mobilität konfrontiert und kann sich Anschaffungen energiesparender Geräte oder Verkehrsträger nicht leisten.
Im Gespräch mit Expertinnen und Experten (u.a. mit dem Volkswirt Dr. Benjamin Held, Leiter der Nachhaltigkeitsforschung an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg) fragen wir nach wissenschaftlichen Belegen dieser Aussagen und nach politischen Strategien, der Ungleichheit zu begegnen und damit die Demokratie zu stabilisieren.
Veranstaltungszeit: 19.00–20.30 Uhr
Quelle:
www.akademie-nordkirche.de
Hinweis: Da wir nicht der Veranstalter sind, bitte mögliche Änderungen auf der Webseite des
Veranstalters prüfen.