Verflechtungsgeschichte(n): lokal und global – Biografien, Nachbarschaft und Erinnerung im Kontext des sog. Tansania-Parks
Symposium - PROGRAMM
11:00–12:30 RUNDGANG I (Treffpunkt: Wilsonstraße 64-68)
Mit Tanja Bah
Die Lettow-Vorbeck Kaserne in Hamburg Jenfeld wurde ab 1934 für die Wehrmacht angelegt. Das NS Regime versuchte hier die Gewaltgeschichte der Deutsche Kolonialzeit zu verharmlosen und für sich zu vereinnahmen, während sie gleichzeitig ehemalige Kolonialbürger*innen und andere Schwarze Deutsche systematisch degradierten und versuchten Ihnen ihre Stimme zu nehmen.
Im Sinne einer performativen Gegengeschichte, nutzt Tanja Bah auf ihrem Rundgang das Gelände der nationalsozialistischen Kaserne als Kulisse, um die Perspektive des Ortes zu verändern. Im Zentrum stehen dabei Auszüge aus Biografien Schwarzer Deutscher und Kolonialbürger*innen, die in ihren eigenen Stimmen über die Zeit zwischen 1933 und 1945 erzählen. Ihre Stimmen berichten mal nüchtern, mal wütend, mal emotional, aber auf jeden Fall vielschichtig über ihren Alltag, ihre Kämpfe und ihr Überleben.
11:30–13:00 RUNDGANG II (Treffpunkt: Wilsonstraße 64-68)
Mit Salon International e.V.
13:00–15:00 MITTAGESSEN & ZEIT ZUM ENTDECKEN (Jenfeld Haus)
Ausstellung von Kajan Luc · Schreibwerkstatt mit Limo · Live-Archiv: Bring etwas zu der Frage mit: Was hat Kolonialismus mit mir zutun? · Siebdruck · Büchertisch und mehr
15:15–16:45 LIVE-PODCAST
Mit Limo
17:00–18:30 GEMEINSAMES ESSEN & AUSKLANG
Der Eintritt ist wie immer kostenfrei.
Veranstaltungszeit: 11:00 - 18:30 Uhr
Quelle:
www.tansaniaparkjenfeld.org
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