Kulturlotse

Vortrag: "Der Franquismus als emotional regime" von Prof. Dr. Birgit Aschmann

Mittwoch, 22. Mai 2019
Mit welchen Mitteln regieren Diktatoren? Zu ihren Herrschaftstechniken gehören nicht nur politische oder militärische Maßnahmen. Vielmehr herrschen sie auch durch ein „emotionales Regime“. Mit dem Vortrag wird der Versuch unternommen, die Strategien und die Entwicklungen der Franco-Diktatur besser zu verstehen, indem ihre Emotionspolitik in den Blick genommen wird. Zunächst geht es darum, die Bedeutung herauszuarbeiten, die der „Faktor Gefühl“ für den frühen Franquismus hatte. Dabei wird sich zeigen lassen, dass die Beobachtung und Instrumentalisierung von Emotionen ein fester Bestandteil des franquistischen Repressionssystems waren. Die gefühlsmäßigen Einstellungen zum Kommunismus wurden als besonders aussagekräftiger Gradmesser für die Integrationsfähigkeit von Bürgerkriegsgefangenen in den franquistischen Staat angesehen. Die rigide Emotionspolitik wich am Ende der Franco-Zeit einem durchlässigeren Regime. Aber die frühen emotionalen Erfahrungen waren von lang anhaltender Wirkung.

Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr

Quelle: cultura.cervantes.es

HIS, Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148
Hamburg (Rotherbaum)

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450m Museum am Rothenbaum
550m Johnsallee
600m Fontenay
600m Hallerstraße
600m U Hallerstraße

450m Rothenbaumchaussee / Binderstraße

200m Ein Parkplatz (werktags 10 - 18 h) bei "Milchstraße 32"
200m Ein Parkplatz bei "Bei St. Johannis 10"
250m Ein Parkplatz bei "Mollerstraße 20"

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