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Menschen mit türkischen Wurzeln sind aus Deutschland nicht mehr wegzudenken – in Wirtschaft, Kultur, Sport oder Politik.
Seit 65 Jahren wird die deutsche Gesellschaft von türkischer Migration geprägt, obwohl die sogenannten Gastarbeiter ursprünglich nie Teil von ihr werden sollten. Aber Menschen knüpfen Freundschaften, verlieben sich, schaffen neue Heimaten und bringen sich politisch ein. Türkisch und deutsch zugleich zu sein ist heute für viele eine Selbstverständlichkeit – gleichzeitig werden gemischte Identitäten und gesellschaftliche Zwischenräume durch rechtsextremen Terror und populistische Debatten wie die um das „Stadtbild“ immer wieder in Frage gestellt und angegriffen.
Anlässlich des 65. Jubiläums des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei liest Leyla Bektaş aus ihrem Roman „Wie meine Familie das Sprechen lernte“. Çiçek Bacik, Mitgründerin des Autor*innenkollektivs Daughters and Sons of Gastarbeiter, liest eine Geschichte über ihre eigene Familie. In der anschließenden Podiumsdiskussion geht es um das Erzählen und Verschweigen türkisch-deutscher Identitäten und Lebenswege.
MIT:
- Leyla Bektaş, Autorin und Trainerin
- Dr. Çiçek Bacik, Autorin, Lehrerin und Migrationsforscherin
In Kooperation mit der Interkulturellen Denkfabrik e.V.
Beginn der Veranstaltung: 18:30 Uhr
Quelle:
www.kahh.de