Kulturlotse

Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts

Montag, 24. Juni 2024
Das Projekt „Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts“ wirft einen ungewohnten Blick auf Sport- und Fußballplätze: Menschen aus Vereinen, Fanszenen und Bürgervereinen sowie interessierte Einzelpersonen erforschen in dem partizipativen Projekt die Geschichte von Zwangsarbeitslagern auf Fußball- und Sportplätzen in Deutschland und Österreich.

Mittels einer interaktiven, digitalen Karte auf einer eigenen Homepage soll diese bisher meist vergessene Geschichte sichtbar gemacht werden.

Projektmitarbeiter*innen zeigen die Systematik der Umnutzung von Sportplätzen im Nationalsozialismus auf, präsentieren Zwischenergebnisse des Projektes und stellen regionale Beispiele vor. Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Ausstellung „Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte“, die im Mahnmal St. Nikolai und dem Geschichtsort Stadthaus gezeigt wird.

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und dem Bundesministerium für Finanzen im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert. Kooperationspartner ist das Bündnis Tradition lebt von Erinnerung.

Zeit: 19:00–21:00 Uhr

Quelle: stadthaus.gedenkstaetten-hamburg.de

Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457
Hamburg (Altstadt)

250m U Rödingsmarkt (Großer Burstah)
300m Domstraße
400m Rödingsmarkt
450m Auf dem Sande (Speicherstadt)
450m Bei St. Annen
450m Brandstwiete
450m Rathaus

200m Domstraße / Willy-Brandt-Straße

150m Ein Parkplatz bei "Hopfenmarkt 33"
200m Ein Parkplatz bei "Trostbrücke 4"
200m Ein Parkplatz bei "Hopfenmarkt 28"

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