Aus der Reihe “Vier Schwestern” von Claude Lanzmann zeigen wir das Gespräch mit Ruth Elias.
Sie wurde nach der Besetzung der Tschechoslowakei verfolgt, 1942 nach Theresienstadt und später nach Auschwitz deportiert. Im Juni 1944 wurden dort 1500 Frauen ausgewählt („selektiert“) und zur Zwangsarbeit nach Hamburg zur Trümmerbeseitigung geschickt. Sie war dort u.a. am Dessauer Ufer, dem größten Frauenaußenlager des KZ Neuengamme, interniert.
Ruth, zu dieser Zeit schon im achten Monat schwanger, gelang es, in diese Gruppe aufgenommen zu werden, was zunächst ihre Rettung war. Doch die junge Frau wird als Schwangere erkannt und nach Auschwitz zurückverfrachtet, in die furchtbare Obhut des KZ-Arztes Josef Mengele, mit katastrophalen Folgen.
Trailer:
www.youtube.comBeginn der Veranstaltung: 17:30 Uhr
Wir zeigen vom 17. bis 19. April ausgewählte Filme zu (fehlenden) Orten des Erinnerns, Flucht und Migration und fragen nach Zusammenhängen von Geschichte und Raum sowie den Auswirkungen nationalsozialistischer und rechter Gewalt bis heute.
Für drei Tage aktivieren wir die teils leerstehende ehemalige Schule am Bullenhuser Damm als einen Raum zum Filme schauen, Zuhören und gemeinsamen Austausch.
Quelle:
hallohallohallo.org