Deutsche Schiffe, die im Zweiten Weltkrieg versenkt wurden, liegen als Seekriegsgräber auf dem Grund jedes Meeres auf der Welt. Die sterblichen Überreste der Angehörigen von Kriegs- und Handelsmarine, zivilen Flüchtlingen, KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen wurden nie geborgen. Von Totenruhe dort unten kann jedoch keine Rede sein.
Viele Menschen kennen noch Namen: Gustloff, Goya oder Cap Arcona. Doch die meisten der über 2500 Seekriegsgräber geraten in Vergessenheit.
In einem spannenden Vortrag berichtet der Beauftragte für die Deutschen Seekriegsgräber, Dr. Christian Lübcke, über seine Arbeit, die aktuellen Herausforderungen durch Plünderung und illegale Bergung, über Kommerzialisierung im Tauchtourismus, aber auch über den Kampf gegen das Vergessen.
Die Veranstaltung findet an den Sammelgräbern der Bombenopfer/Friedenszelt statt – Friedhof Ohlsdorf, Mittelallee.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes
Beginn der Veranstaltung: 14:00 Uhr
Quelle:
hamburg.vvn-bda.de