Matthias Taube - Zwischen Bedrohung und Idylle
Die aktuellen Arbeiten von Matthias Taube sind geprägt von historischen und gegenwärtigen Konflikterfahrungen. Ausgehend von einer ehemaligen NATO-Raketenstation, dem Krieg in der Ukraine sowie familiären Kriegs- und Fluchterinnerungen entwickelt Taube eine Bildsprache, die persönliche und kollektive Erinnerung miteinander verbindet. Im Zentrum steht dabei das Thema Migration, das er unter dem Titel „Das Jahrhundert des Hasen“ weiterführt.
Der Hase – als Fluchttier und Symbol für Überleben und Anpassung – wird bei Taube zum wiederkehrenden Begleiter seiner künstlerischen Forschung: zwischen Bedrohung, Resilienz und leiser Hoffnung.
Matthias Taube lebt und arbeitet seit 1990 als freischaffender Künstler in Hamburg. Sein Werk umfasst Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Fotografie, Installation und Performance. In seriell und projektorientiert angelegten Arbeiten untersucht er vor allem die Spannungsfelder „Opferungen“ und „Naturkräfte“ und hinterfragt dabei die Ästhetik vermeintlich idyllischer Bildwelten.
Öffnungszeiten: Fr + Sa 15–18 Uhr, So 14–17 Uhr
Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr
Quelle:
renescheer.de