06.10.2026 Eröffnung:
www.kulturlotse.deDer Achtstundentag war und ist ein Symbol für ein besseres Leben für alle. Bereits 1817 prägte der britische Sozialreformer Robert Owen die Losung: „Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf“. Obwohl er damit Sorgearbeit unterschlug bzw. der „Freizeit“ zurechnete, war dies eine sehr progressive Forderung für eine Zeit, in der Arbeiter*innen 14-16 Stunden werktäglich am Arbeitsplatz ableisten mussten.
In Deutschland gelang die Durchsetzung des Achtstundentags als Norm auf Druck der Gewerkschaften mit der Novemberrevolution und wurde seitdem zumeist eingehalten. Eine neue Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. (FES) verfolgt die bewegte Geschichte des Achtstundentags in der deutschen Geschichte und wirft auch Fragen zu unserer Gegenwart und Zukunft auf: Zwischen Debatten zum Zehn- oder gar Zwölfstundentag und kurzer Vollzeit (z.B. 30-32 Stunden) für alle – wo finden wir uns wieder?
Eine Kooperation vom DGB Hamburg und der Friedrich-Ebert-Stiftung Nord. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.
Die Ausstellung kann bis zum 20. Oktober zu folgenden Zeiten im DGB Bildungswerk besichtigt werden (bitte klingeln):
Zeit der Veranstaltung: Mo-Do 08:00 - 16:00 Uhr, Fr 08:00 - 14:00 Uhr
Quelle:
www.fes.de