Kulturlotse

Terrorismus als transatlantische Erfindung - Taktik, Technologie und Öffentlichkeit

Montag, 13. Februar 2017
Die Geschichte des Terrorismus ist politisch relevant, denn sie liefert den Schlüssel für ein Verständnis der gegenwärtigen Ausprägungen und Entwicklungen terroristischer Anschläge.

Carola Dietze hat erforscht, wie Terrorismus als politische Taktik von Akteuren der europäisch-amerikanischen Welt Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden wurde. Voraussetzungen dafür waren Transport- und Kommunikationstechnologien, Medien und politische Öffentlichkeiten, wie sie in Europa und den USA entstanden waren.

Im Gespräch mit Stefan Malthaner erörtert Carola Dietze die Logik dieser sensationellen Taten – die Schrecken verbreiten und politische Mächte herausfordern sollen. Was geschieht in Gesellschaften, wenn die Reaktion auf terroristische Provokationen Repression und Gewalt ist?

PD Dr. Carola Dietze, Historikerin, Heisenberg Stipendiatin der DFG; Universität Gießen; zurzeit Lehrstuhlvertretung, Institut für Geschichtswissenschaft, TU Braunschweig
Dr. Stefan Malthaner, Politikwissenschaftler/Soziologe, Forschungsgruppe Makrogewalt, Hamburger Institut für Sozialforschung; arbeitet zu politischer Gewalt und Radikalisierungsprozessen

Die Landeszentrale und die Hamburger Edition setzen mit dieser Veranstaltung ihre Schwerpunktreihe zum Thema »Gewalt« fort.

Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr

Quelle: www.his-online.de

HIS, Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148
Hamburg (Rotherbaum)

150m Böttgerstraße
450m Alsterchaussee
450m Museum am Rothenbaum
550m Johnsallee
600m Fontenay
600m Hallerstraße
600m U Hallerstraße

450m Rothenbaumchaussee / Binderstraße

200m Ein Parkplatz (werktags 10 - 18 h) bei "Milchstraße 32"
200m Ein Parkplatz bei "Bei St. Johannis 10"
250m Ein Parkplatz bei "Mollerstraße 20"

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