Kulturlotse

Technologien gegen das Vergessen

Donnerstag, 9. November 2023
ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Neue Technologien machen es möglich: In Zukunft werden wir mit Überlebenden der Shoah auch nach ihrem Tod sprechen können. Wir stellen Prototypen dieser 3D-Interviews vor und diskutieren deren Bedeutung und Grenzen mit Sylvia Asmus vom Deutschen Exilarchiv und der Ethikprofessorin Judith Simon.

Das Verschwinden der Zeitzeug:innen verändert unser Erinnern an die Schrecken von Nationalsozialismus, Judenverfolgung und vom Zweiten Weltkrieg. Ohne die eindrucksvollen persönlichen Berichte von Überlebenden rückt Geschichte ein Stück weiter in die Vergangenheit.

Neue digitale Technologien versprechen auch hier Abhilfe. Fortschritte in der Holografie, vor allem aber bei Techniken des KI-gestützten Befragens von aufgezeichneten Interviews mit Zeitzeug:innen bieten die Möglichkeit, mit Überlebenden zu kommunizieren, obwohl sie nicht mehr unter uns sind.

Die Prototypen der seit September 2023 im Deutschen Exilarchiv in Frankfurt einsehbaren interaktiven Interviews werden vorgestellt – und diskutiert mit dessen Leiterin, Sylvia Asmus, und der Ethikprofessorin Judith Simon, ob befragbare Interviews, die Zeitzeug:innen lebensgroß in den virtuellen Raum bringen, halten können, was sie versprechen.

Das Gespräch moderiert Marcus Richter.

Um eine kostenlose Anmeldung für die Veranstaltung unter dem angegebenen Link wird gebeten.

Veranstaltungszeit: 19:00 bis 20:30 Uhr

Quelle: koerber-stiftung.de

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200m Ein Parkplatz bei "Vorsetzen / Bf. Baumwall"
300m Ein Parkplatz bei "Schaartor 1"

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