Ende des 19. Jahrhunderts erreichte die koloniale Globalisierung, auf der sich ein erheblicher Teil des Reichtums der Hansestadt Hamburgs gründet, ihren Höhepunkt. Auch für das damals noch preußische Harburg brachte diese Zeit weitreichende Veränderungen.
Zunehmend siedelten sich Fabriken an, die Rohstoffe aus kolonisierten Gebieten verarbeiteten. Insbesondere die Öl- und Kautschukindustrie boomten in der Stadt an der Elbe. Auch wenn der Strukturwandel das Hafengebiet seit den 1970er-Jahren als Umschlagplatz zunehmend obsolet werden ließ, hat die koloniale Zeit bis heute ihre architektonischen Spuren im Stadtbild hinterlassen.
Geleitet wird der Rundgang von Anna Prochotta, Autorin des Stadtführers "Koloniales Hamburg" (2024).
Teilnahme frei; Spende erbeten.
Veranstaltungszeit: 17:00 bis 19:00 Uhr
Quelle:
www.geschichtswerkstatt-harburg.de