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Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht „Kinder ihrer Zeit“ – oder im Gegenteil „ihrer Zeit weit voraus“?
Felix Lösing (Lüneburg) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Lukas Egger (Wien) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben. Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Lösing die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und weist auf die Perspektive einer historisch-materialistischen Rassismustheorie.
Dr. phil. Felix Lösing (geb. 1983) ist Soziologe und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Rassismusanalyse und Kolonialgeschichte.
Der Rote Salon ist ein 2024 vom Journalisten Michael Hopp gegründetes Veranstaltungsformat, das politische Literatur im Gespräch mit den Autor:innen vorstellt.
Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten.
Anmeldung unter:
roter-salon-hamburg.de.Veranstaltungsort: Ossietzky-Forum
Beginn der Veranstaltung: 18:30 Uhr
Quelle:
pr@sub.uni-hamburg.de