Kulturlotse

Paneldiskussion: Blick nach Şengal – Feministische Einordnung eines Genozids

Donnerstag, 1. Oktober 2026
ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Zweitägige Veranstaltungsreihe mit kostenloser Teilnahme. Für die Paneldiskussion ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. | Rêzeçalakiyeke du-rojî ya bi ketina bêpere. Lêbelê, ji bo nîqaşa panelê qeydkirin pêwîst e.

Beyond Borders, Diskussion, Podiumsgespräch

Mit: Rojda Arslan, Dr. Leyla Ferman, Çiçek Yildiz
Moderation: HINARA e.V.

Zur Anmeldung via Guestoo | Ji bo qeydkirinê bi rêya Guestoo li vir bitikîne:
app.guestoo.de

Têbînî: Guhertoyeke bi zimanê Kurdî ya nivîsê li jêr peyda dibe.

Content Note: Genozid, Mord, sexualisierte Gewalt, Versklavung, Vertreibung

Vor gerade einmal 12 Jahren brach der IS (Islamische Staat) in Şengal ein und verübte einen Genozid an der dort lebenden êzîdischen Bevölkerung. Als religiöse Minderheit war sie in ihrer Geschichte stets von Genoziden betroffen. Der 3. August 2014 markierte den 74. Genozid und wird „Ferman“ (auf Deutsch: „Befehl“) genannt. Während des Fermans wurden 10.000 Menschen ermordet und 40.000 Menschen vertrieben.

Besonders Frauen und Mädchen wurden zur Zielscheibe dieses Massenmordes. So wurden sie auf Sklavenmärkten an IS-Mitglieder verkauft. Sie lebten in Gefangenschaft und wurden körperlich und sexuell missbraucht. Viele êzîdische Frauen konnten durch den Eingriff kurdischer bewaffneter Einheiten aus der Gefangenschaft befreit werden. Der IS wurde dadurch zurückgeschlagen. Bis heute gilt Şengal als befreit, doch durch die aktuellen Eskalationen in dieser Region ist auch die Sicherheit Şengals stärker bedroht. Besonders für die Frauen und Mädchen aus Şengal war die Unabhängigkeit Şengals auch stärker mit ihrer Freiheit verbunden.

Um einen besseren Einblick in diese Themen zu bieten, wird es in Hamburg eine zweitägige Veranstaltungsreihe geben. Dabei soll am ersten Tag durch Dialog und mit Fragen in einer Paneldiskussion der juristische, soziologische und theologische Kontext geöffnet werden. Am zweiten Tag werden durch den Film „Letters from Şengal“ der Ferman und die Befreiung thematisiert.

In deutscher Lautsprache, mit Übersetzung in kurdische Lautsprache

Eine Kooperation von HINARA e.V., der Rosa-Luxenburg-Stiftung Hamburg und der Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

Veranstaltungszeit: 19:30 - 21:00 Uhr

Quelle: w3-hamburg.de

Kölibri
Hein-Köllisch-Platz 11-12
20359
Hamburg (Altona-Altstadt)

250m Hafentreppe
250m Pepermölenbek
250m Reeperbahn
300m S Reeperbahn
400m Davidstraße
450m Bernhard-Nocht-Straße
500m Blücherstraße

300m S Reeperbahn / Königstraße

400m Ein Parkplatz (Mo. - Do.) bei "Talstraße 13"

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