Die Werke von Werner A. Schöffel thematisieren Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit menschengemachter Gebäude in einem künstlerischen Rahmen.
Es wird eine Verknüpfung von Gleichem mit Gleichem gesucht - ein Abgleich von Mustern, die bekannt sind oder doch immer wieder neu erfahren werden müssen.
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Was mir besonders an diesen Arbeiten gefällt, ist ihr subversiver Charakter: Die Fotografie wird gegen sich selbst gewendet. Normalerweise gilt sie als Beweis: So war es. Hier passiert das Gegenteil: Die Überlagerung zerstört die Eindeutigkeit. Fotografie wird vom Erinnerungsmedium zum Zweifelmedium. Und damit hinterfragt sich das Medium selbst – mit seinen eigenen Mitteln. Und vielleicht liegt genau darin die Einladung dieser Arbeiten: sich nicht festzulegen – sondern in diesem Dazwischen zu bleiben.“
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Dr. Matthias Oppermann in der Eröffnungsrede vom 19. April 2026
Veranstaltungszeiten:
- Mi 14:00 - 18:00 Uhr
- Fr 16:00 - 18:00 Uhr*
- Sa 16:00 - 18:00 Uhr *
- So 11:00 - 13:00 Uhr*
* Der Künstler ist Frei, Sa, So anwesend.
Quelle:
galerie-morgenland.de