Kulturlotse

Online-Workshop: Wie die Corona- zur Kapitalismuskrise geworden ist Teil 3

Donnerstag, 2. Juli 2020
ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Innerhalb weniger Wochen hat sich die Corona-Pandemie zu einer drastischen Wirtschaftskrise entwickelt: Seit März sind weltweit über 100 Millionen Menschen arbeitslos geworden, unzähligen Firmen droht die Pleite. Während der Lockdown in Europa gelockert wird, entfalten sich ihre wirtschaftlichen und sozialen Folgen weiter mit voller Wucht.
Regierungen in aller Welt haben darauf mit Hilfsprogrammen für Unternehmen und Menschen reagiert, die es in diese Größenordnung noch nie gegeben hat. Noch ist nicht ansatzweise absehbar wie schwerwiegend und dauerhaft die Krise der Weltwirtschaft sein wird. Die gesellschaftlichen Kämpfe um die Fragen, wem wie geholfen und wer die Kosten der Krise bezahlen soll, sind aber bereits in vollem Gange. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur Expert*innen und Lobbyvertreter*innen die aktuellen Entwicklungen verstehen und eigene Positionen dazu entwickeln können.
Die dreiteilige Veranstaltungsreihe bietet einen Überblick über die Wirtschaftskrise und die Debatten, die sie begleiten. Sie wendet sich insbesondere an Interessierte ohne ökonomisches Expert*innen-Wissen. Die Veranstaltungen sind als Online-Vorträge mit begleitender Präsentation gestaltet, die die Teilnehmer*innen und ihre Fragen und Interessen einbindet. Es gibt jeweils ca. 50 Minuten Input und 40 Minuten Zeit für Fragen und Diskussion. Interessierte sind eingeladen an der Reihe teilzunehmen, können aber auch einzelne Veranstaltungen auswählen.

Heute Teil 3: Linke Perspektiven auf die Kapitalismuskrise und aktuelle wirtschaftspolitische Debatten und Forderungen.
Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass die Corona-Krise die Wirtschaft und Gesellschaft weltweit nachhaltig verändern wird. In der Veranstaltung werden verschiedene linke Analysen und Lösungsansätze zu der ökomischen Seite der Krise vorgestellt und diskutiert. Welche linken Analysen und Lösungsansätze zur Krise gibt es? Ist die Krise eine Chance, Wirtschaft und Wirtschaftspolitik dauerhaft zu ändern? Welche Beispiele für linken Aktivismus in der Krise gibt es? Wie können wir politisch aktiv werden?
Referent: Christoph Ernst hat Soziologie, Politik und Politische Ökonomie studiert. Er arbeitet seit zehn Jahren als Bildungsreferent. Schwerpunkte seiner Bildungsarbeit sind die Praxis kapitalistischer Wirtschaft, ökonomische Theorien, Wirtschaftskrisen und alternative Wirtschaftskonzepte.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung.
Veranstaltungszeit: 19:00 - 20:30 Uhr
Quelle und Anmeldeformular: hamburg.rosalux.de

Wegen der Corona-Krise ist unser Angebot zurzeit eingeschränkt. Beachtet bitte bei jeglichen Aktivitäten die aktuell geltenden Beschränkungen der Behörden und vermeidet während der An- und Abfahrt, sowie vor Ort möglichst soziale Kontakte. Bedenkt stets, dass euer Verhalten auch Einfluss auf die Gesundheit eurer Mitmenschen haben kann.

Ort

Online

Die Veranstaltung findet an mehreren Orten statt. Die genauen Adressen stehen entweder in der Beschreibung oder können der dort verlinkten Veranstaltungsseite entnommen werden.
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