Kulturlotse

Nicht länger unsichtbar – Dekoloniale Perspektiven auf Trans und Non_Binary Identitäten

Donnerstag, 24. März 2022
ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Insbesondere wenn es um die Rechte von LGBTIQA+ geht hält sich hartnäckig das Bild des globalen Nordens als besonders aufgeklärt und fortschrittlich. Gleichzeitig wird in den Medien immer wieder suggeriert, dass Queerness, aber vor allem Trans und Non-Binary Identitäten ganz neue Phänomene seien und zu einer Art Trend geworden sind. Dabei wird ignoriert, dass Kolonialismus und weiße Vorherrschaft vielen Teilen der Welt eine Zweigeschlechtlichkeit aufgezwungen und andere Traditionen und Verständnisse von Geschlecht unterdrückt haben. Die vermeintliche Abwesenheit von genderqueeren BIPoC und das koloniale Bild des „rückständigen Südens“, ist damit eine Folge der gewaltvollen Unsichtbarmachung von Menschen jenseits von Mann und Frau.

Parallel dazu nutzen globale Unternehmen für ihr Marketing vermehrt Regenbogenfarben und queere Symbole, überall tauchen Einhörner auf, besonders kurz vor dem CSD. Warum das problematisch ist, was das mit Kolonialismus, Pinkwashing und Rassismus zu tun hat und wie tatsächliche Solidarität mit queeren Kämpfen außerhalb der Geschlechterbinarität aussehen kann, diesen Fragen gehen Shivā Amiri und Cuso Ehrich in ihrem Vortrag nach.

Anmeldung unter app.guestoo.de

Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projekts "Solidarisch Handeln Lernen".

Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr

Quelle: w3-hamburg.de

Online
Der Link zur Teilnahme steht in der Beschreibung oder kann ggf. der dort verlinkten Veranstaltungsseite entnommen werden. Oder er wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
20095
Hamburg (Altstadt)

100m Rödingsmarkt
200m U Rödingsmarkt (Großer Burstah)
250m Stadthausbrücke
450m Axel-Springer-Platz
550m Domstraße
550m Rathausmarkt
600m Auf dem Sande (Speicherstadt)

50m U Rödingsmarkt / Großer Burstah

100m Zwei Parkplätze bei "Rödingsmarkt 1"
100m Zwei Parkplätze bei "Rödingsmarkt 2"
150m Drei Parkplätze bei "Rödingsmarkt 11"

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