›Nacht und Nebel‹ von Alain Resnais (30 min)
Der Film Nacht und Nebel des französischen Nouvelle Vague Regisseurs Alain Resnais gilt als eine der gelungensten KZ Dokumentationen überhaupt. Mit Archiv-, Foto- und Filmmaterial zeigt er Entstehung, Alltag und Vernichtung in den Lagern sowie schließlich die Befreiung durch die Alliierten. Als filmisches Kunstwerk verbindet er eindringliche Bilder mit Musik von Hanns Eisler und Texten von Jean Cayrol und Paul Celan.
Der Film macht deutlich, wie mittels der Montage die Dialektik von Vergangenem und Gegenwärtigem sichtbar wird, so dass das Dokumentarische sich zum Essay wandelt.
Mit einem Vortrag von Thomas Tode.
Trailer:
www.youtube.comBeginn der Veranstaltung: 16:00 Uhr
Wir zeigen vom 17. bis 19. April ausgewählte Filme zu (fehlenden) Orten des Erinnerns, Flucht und Migration und fragen nach Zusammenhängen von Geschichte und Raum sowie den Auswirkungen nationalsozialistischer und rechter Gewalt bis heute.
Für drei Tage aktivieren wir die teils leerstehende ehemalige Schule am Bullenhuser Damm als einen Raum zum Filme schauen, Zuhören und gemeinsamen Austausch.
Quelle:
hallohallohallo.org