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"Fakes entlarven, Qualitätsjournalismus erkennen – wie geht das?" Ältere Menschen wünschen sich mehr Unterstützung beim Surfen im Netz. Der NDR veranstaltet eine spezielle Workshop-Reihe, die Sicherheit und Vertrauen aufbauen soll.
Nachrichten lesen, Kontakte pflegen oder Bilder von den Enkeln posten: Immer mehr ältere Menschen nutzen soziale Netzwerke. Das zeigt eine neue, repräsentative Umfrage von Bitkom. Demnach sind zwei von drei Seniorinnen und Senioren zwischen 65 und 69 bei Facebook, StayFriends & Co. aktiv, in der Altersgruppe zwischen 70 und 74 immerhin noch mehr als die Hälfte. Das sind deutlich mehr als noch vor fünf Jahren. Diese Entwicklung ist erfreulich, der digitale Abstand zwischen älteren und jüngeren Menschen verringert sich.
Doch mit zunehmender Teilhabe an digitalen Medien steigt das Risiko auch für ältere Menschen, Zielscheibe für Desinformation, Manipulation, Hetze und Betrug zu werden: Welche Informationen sind verlässlich, welche gefakt? Welche Bilder stammen von einer Künstlichen Intelligenz, welche zeigen die Wirklichkeit? Welche Quelle ist echt, welche ein Bot?
Es wird immer schwieriger, im Netz Realität und Fiktion, Fakten und Lügen eindeutig zu erkennen. In der Folge geht allgemein das Vertrauen in die Medien verloren. Der Norddeutsche Rundfunk will dem entgegensteuern. In Workshops am Rothenbaum können ältere Menschen unter Anleitung erfahrener Journalistinnen und Journalisten lernen, wie man sicher durch das Netz surfen kann, ohne Lügnern auf den Leim zu gehen.
Referent*in
Fabian Schwarzbauer
Anmeldung über den Link zur Veranstaltung.
Veranstaltungszeit: 15:00 - 16:30 Uhr
Quelle:
einfachmedien-anmeldung.de