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Leben in der Utopie oder: Der Alltag in einem verschwundenen Staat

05.11.2019 - 12.12.2019
Leben in der Utopie oder: Der Alltag in einem verschwundenen Staat.
Ausstellung zum 30. Jahrestag des Mauerfalls mit Fotos von Siegfried Wittenburg.
Stasi, Mauer, Stacheldraht – das sind die Gräuel, die viele Menschen weltweit zurecht mit der SED-Diktatur verbinden. Doch wer das Leben in der DDR verstehen will, muss sich auch mit ihrem Alltag auseinandersetzen. Erst dies ermöglicht ein konkretes Bild der Befindlichkeit der ostdeutschen Bürgerinnen und Bürger, die zwangsweise mit den politischen Um- und Zuständen ihres Landes zurechtkommen mussten.
Die in der anlässlich des 30. Jahrestages der friedlichen Revolution in der DDR und des Mauerfalls präsentierten Fotos von Siegfried Wittenburg ermöglichen diesen Blick ins Innere der DDR. Wittenburg, der heute einem großen Publikum durch seine viel beachteten Beiträge auf dem Zeitgeschichten-Portal einestages (SPIEGEL ONLINE) bekannt ist, begann in der DDR der späten siebziger Jahre zu fotografieren. Der Autodidakt nahm ab 1981 an Ausstellungen teil, wurde Leiter eines Fotoklubs. Als er sich der Zensur seiner Fotografien verweigerte, musste er zeitweilig seine Funktion aufgeben, erhielt Hausverbot.
Eine Kooperation des Förderkreises Mahnmal St. Nikolai e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Ausstellungseröffnung am 5.11.19 um 18 Uhr.
Geöffnet täglich 6.11. - 12.12.19 von 10 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Quelle: www.hamburg.de

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Mahnmal St. Nikolai
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450m Rathaus

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200m Ein Parkplatz bei "Hopfenmarkt 28"

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