Kulturlotse

"Kriegskind" - Marione Ingram liest und erzählt als Zeitzeugin des Hamburger Feuersturms über ihre jüdische Kindheit in Hamburg

Freitag, 6. August 2021
ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Als Kinder einer jüdischen Mutter und eines nicht jüdischen Vaters durchleben Marione Ingram und ihre Schwestern Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zur existenziellen Bedrohung durch die Gestapo. Während der Bombennächte 1943 irrt die siebenjährige Marione an der Hand ihrer Mutter durch die brennenden Straßen Hamburgs, weil ihnen kein Einlass in den schützenden Bunker ihres Hauses gewährt wird. Mit dem großen Evakuierungsstrom nach den Bombardierungen gelingt ihnen die Flucht aus der Stadt, später werden sie von einem kommunistischen Ehepaar versteckt. Im Alter von siebzehn fasst Marione schließlich den Entschluss, in die USA zu gehen… Heute lebt sie in Washington D.C.

In ihrem Buch „Kriegskind“ - Eine jüdische Kindheit in Hamburg“ erzählt Marione Ingram in eindrucksvoller Dichte von einer Kindheit und Jugend, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung. Bis heute will sie ihre Erfahrungen besonders der Jugend weitergeben, zudem engagiert sie sich als Bürgerrechtlerin.

Für das soziale und kulturelle Projekt „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt sind seit August 2014 immer wieder Autoren und etliche Schauspieler in monatlich stattfindenden Lesungen aufgetreten. Auch Marione Ingram verzichtet auf ein Honorar. Die Spenden der Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

Wegen der dann geltenden Corona - Rechtsverordnung der Hansestadt bitten wir unbedingt um Anmeldung unter: anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 040 29813888.

Dieser Abend wird möglich, weil Marione Ingram im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Friedrich-Ebert-Gymnasium und Bildwechsel - Dachverband für Frauen, Medien, Kultur in diesen Tagen in Hamburg weilt. Ihre Anreise wird gefördert aus Mitteln der Stiftung Erinnern, Verantwortung, Zukunft.

Veranstaltungszeit: 20 - 21.30 Uhr


Quelle: www.stiftungros.de

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