Öffentlicher Vortrag von Audiokünstlerin Katharina Pelosi zum Semesterauftakt des Masterstudiengangs Public History.
Sie spricht im Carl-von-Ossietzky-Forum über Sound als erinnerungskulturelles Medium.
Katharina Pelosi realisiert Audiowalks und Installationen, die häufig geschichtspolitische Themen im öffentlichen Raum verhandeln und diese aus der Perspektive ihrer Akustik begreifen und bearbeiten. Im Zentrum stehen dabei Fragen wie: Was ist hörbar? Wer spricht? Wie klingt ein utopischer Resonanzraum?
In ihrem Vortrag wird Pelosi verschiedene ihrer Projekte vorstellen und die Potentiale klangkünstlerischer Verfahren wie Aufnehmen, Arrangieren und Zuhören als erinnerungskulturelle Praxen analysieren. Sie diskutiert praktisch wie theoretisch, wie die Produktion und Rezeption akustischer Formen des Erinnerns zum Ort einer reflexiven, feministischen und antirassistischen Gedenkkultur werden kann.
Der Masterstudiengang Public History am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg vermittelt vertiefte Kompetenzen in der Analyse, Produktion und Präsentation historischer Narrationen und Geschichtsdarstellungen. Im Zentrum des forschungsorientierten Programms stehen die vielfältigen Praktiken des Geschichtemachens und die medialen Formate, in denen Geschichte in Vergangenheit und Gegenwart produziert, distribuiert und rezipiert werden.
Die Veranstaltung mit Katharina Pelosi verbindet diese Schwerpunkte des Studiengangs mit künstlerisch-praktischen Perspektiven der Geschichtsvermittlung im öffentlichen Raum und richtet sich an Studierende, Lehrende sowie eine interessierte Öffentlichkeit.
Beginn der Veranstaltung: 18.30 Uhr
Quelle:
blog.sub.uni-hamburg.de