Kulturlotse

Jüdische Sportler*innen im Nationalsozialismus

Dienstag, 28. April 2026
Bis 1933 zählten auch im Hamburger Fußballsport jüdische Spieler zu den Leistungsträgern in ihren Vereinsmannschaften. Bereits wenige Wochen und Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme am 30. Januar 1933 begannen auch die Hamburger Turn- und Sportvereine damit, im vorauseilenden Gehorsam ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen.

Den jüdischen Sportlerinnen und Sportlern verblieb danach nur die Möglichkeit, sich in eigenen Vereinen zu organisieren und einen internen lokal-regionalen Sportverkehr der jüdischen Vereine aufzubauen. Es kam zu einer Reihe von Vereinsneugründungen, die dem jüdischen Sport zu einer ungewollten Sichtbarkeit verhalf.

Prof. Lorenz Peiffer (Universität Hannover) nimmt in seinem Vortrag mit auf eine kurze Reise des jüdischen Sports in Hamburg, die nach der Reichspogromnacht 1938 ein jähes Ende finden sollte. Danach gab es in Hamburg keinen jüdischen Vereinssport mehr.

Nach dem Vortrag diskutiert René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte) mit Lorenz Peiffer und Berno Bahro (Universität Potsdam) über Verfolgung, Repression und Freiräume jüdischen Sportlebens während der NS-Diktatur.

Die Veranstaltung findet auf dem Hauptdeck, Ebene 1, statt.

Veranstaltungszeit: 19:00 bis 20:30 Uhr

Quelle: www.buecherhallen.de

Zentralbibliothek Bücherhalle Hamburg
Hühnerposten 1
20097
Hamburg (Hammerbrook)

200m Steinstraße
200m U Steinstraße (Deichtorplatz)
300m HBF/Steintorwall
350m HBF/Steintordamm
350m Hauptbahnhof Süd
350m Spaldingstraße
400m Hauptbahnhof/ZOB

150m Zentralbibliothek / Münzstraße

100m Ein Parkplatz (Mo-Fr 8-18h) bei "Hühnerposten 2"
150m Ein Parkplatz (Mo - Fr 8 - 15 h) bei "Schultzweg 1"
150m Ein Parkplatz bei "Hühnerposten 12"

Hat der Fehlerteufel zugeschlagen? Dann bitte eine kurze Mail an info@kulturlotse.de schicken. Für Fragen zur Veranstaltung wende dich bitte direkt an den Veranstaltungsort.