Rechtsextreme Einstellungen sind deutlich angestiegen. Das Vertrauen in demokratische Institutionen bröckelt. Verschwörungserzählungen, autoritäre Lösungsversprechen und menschenfeindliche Denkmuster finden Zuspruch – nicht nur an den Rändern, sondern in der gesellschaftlichen Mitte.
Die aktuelle Mitte-Studie 2022/23 der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt: Jede zwölfte Person in Deutschland teilt ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. Die Zustimmung zu diktatorischen Führungsmodellen wächst. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in Politik, Medien und demokratische Verfahren – besonders in Zeiten multipler Krisen.
Was heißt das für die Stabilität unserer Demokratie?
Verschieben sich politische Maßstäbe – und wenn ja, wie weit?
Und wie belastbar ist die Mitte tatsächlich?
In einer 30-minütigen Einführung werden zentrale Befunde der Studie vorgestellt – zur Entwicklung rechtsextremer Einstellungen, zum wachsenden Institutionenmisstrauen, zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie zu den Zusammenhängen von Krisenwahrnehmung und autoritären Orientierungen.
Anschließend folgt eine Diskussion.
Die Veranstaltung findet zusätzlich auch online statt unter:
us02web.zoom.usVeranstaltungszeit: 19:00 bis 20:30 Uhr
Quelle:
eimsbuettel-zeigt-haltung.de