Helmut Ortner beschreibt, wie die Mehrheit der Deutschen dem Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis folgten, angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung – bis zum Untergang.
In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen die »Entsorgung« der NS-Zeit. Seine Essays und Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Es geht um die Gegenwart der Vergangenheit, denn die nationalsozialistische Vergangenheit verjährt nicht.
Helmut Ortner präsentiert sein neues Buch, liest Schlüsselpassagen und stellt sich der Diskussion.
Eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Freundeskreis Hamburg der Giordano-Bruno-Stiftung
Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr
Quelle:
gbs-hh.de