Vor fast 50 Jahren wurde der Hamburger Serienmörder Fritz Honka in einem aufsehen-erregenden Prozess zu 15 Jahren Haft verurteilt. Seit seiner Festnahme 1975 drehte sich stets alles um ihn. Wer aber waren die Opfer? Kaum jemand schien sich für die Lebenswege der vier ermordeten Frauen zu interessieren.
Die Historikerin Frauke Steinhäuser hat sich auf Spurensuche begeben und sich mit den Biografien von Gertraud Bräuer, Anna Beuschel, Frieda Roblick und Ruth Schult befasst.
In einem Werkstattgespräch berichtet sie von der schwierigen Recherche sowie der problematischen medialen Rezeption der Fälle und stellt die Biografien vor, die in einer Broschüre veröffentlicht wurden.
Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr
Quelle:
www.st-pauli-archiv.de