Kulturlotse

Frieden geht anders! Alternativen zum Krieg

02.03.2020 - 30.04.2020, Montag bis Freitag
Krieg ist keine Lösung.
„Da brauchen wir Militär!“ So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz militärischer Mittel allein oft nicht reicht, um Konflikte dauerhaft zu befrieden. Alternativen zur Gewalt. Mit der Ausstellung „Frieden geht anders!“ wird anhand von elf konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten. Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich überall einsetzbar. Es liegt immer an den handelnden Personen, ob sie ergriffen werden. Zu den Länderbeispielen zählen u.a. Mosambik, Südafrika, Baltikum, Zypern, Liberia, aber auch die Welt in der Zeit des Kalten Kriegs. Ob Friedensmarsch, Mediation, Diplomatie, ob Sexstreik, gewaltfreier Widerstand oder Friedensgebet – die Methoden der gewaltfreien Konfliktlösung sind vielfältig und regen zum Weiterdenken an: Wo geschieht heute Unrecht? Was wird dagegen getan? Und wie? Erarbeitet wurde die multimediale Ausstellung von einem interdisziplinären Team im Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau. Die Schau will zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte darüber beitragen, mit welchen Mitteln in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts Konflikte konstruktiv bearbeitet und gelöst werden können.

Der Evangelische Militärbischof, Dr. Sigurd Immanuel Rink, eröffnet am 2.03.2020, 18 Uhr, die Ausstellung.
Ausstellungszeit: 3.03. - 30.04.20; Mo-Do 9-16, Fr 9-14 Uhr.

Quelle: ub.hsu-hh.de

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