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Der Architekt und Stadtplaner Fritz Schumacher (1869–1947) hat das Bild Hamburgs im 20. Jahrhundert maßgeblich gestaltet. Mit seinen Bauten – von der Davidwache über die Finanzdeputation am Gänsemarkt bis zur Anlage des Stadtparks – verlieh der Oberbaudirektor der Stadt ein regelrechtes City Branding, das bis heute nachwirkt. Der persönliche Nachlass des Architekten, der sich im Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg befindet, macht dessen Werk in Zeichnungen, Fotos, Briefen und Plänen erfahrbar. Anhand von selten gezeigten Originalen verdeutlicht die Ausstellung, wie das Image Hamburgs als Backsteinstadt, aber auch als Stadt am Wasser durch Schumachers Bauten konstruiert wird. Der Architekt prägte darüber hinaus das Erscheinungsbild, mit dem Hamburg seinen Bürgerinnen und Bürgern als fürsorglicher Stadtstaat gegenübertrat: Von der Geburtsklinik über Schulen und Wohnsiedlungen bis zu Krankenhäusern und einer Friedhofskapelle begleiteten die Bauten Schumachers die Lebenszyklen der Hamburgerinnen und Hamburger.
Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg haben sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schmitz intensiv mit dem Werk Schumachers auseinandergesetzt und präsentieren die Ergebnisse in der Ausstellung. Eine begleitende Publikation erscheint im Schaff Verlag.
Termine:
Eröffnung: Mi., 1. Juli ab 18 Uhr (Um Anmeldung wird gebeten unter: pr@sub.uni-hamburg.de.)
Laufzeit: 2. Juli bis 16. August 2026
Führungen durch die Ausstellung am 7. und 14. Juli jeweils um 18 Uhr
(Anmeldung erforderlich: mika.denke@uni-hamburg.de)
Eine Kooperation zwischen dem Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek.
Die Ausstellung findet im Rahmen des 11. Hamburger Architektur Sommers statt.
Gefördert von der Sutor-Stiftung und der Claussen-Simon-Stiftung.
Ort: Ausstellungsraum im Erdgeschoss
Veranstaltungsbeginn: 18:00 Uhr
Quelle:
blog.sub.uni-hamburg.de