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Eröffnung Anne Dingkuhn: no firm ground

Samstag, 10. Oktober 2026
Installation

Eröffnung: Samstag, 10. Oktober 2026 um 18:00 Uhr
Einführung: Lara Bader

Ausstellungsdauer: 11. – 18. Oktober 2026
Öffnungszeiten: 
Samstag und Sonntag, 15:00 – 18:00 Uhr

Die Ausstellung no firm ground versammelt Arbeiten, die sich mit der gegenwärtig spürbaren Unsicherheit und Fragwürdigkeit menschlicher Existenz auseinandersetzen. Auf welchem Boden stehen wir? Und was bleibt bestehen, wenn dieser Boden ins Wanken gerät? Was überdauert, und was hält die Welt zusammen?

In der großformatigen Installation ocean drift (2026) begegnen sich die Dystopie einer posthumanen Landschaft und die Utopie eines ozeanischen Turns. Der trocken gefallene Meeresboden wird zur Projektionsfläche einer Welt, in der der Mensch seine zentrale Stellung verloren hat. Während er allenfalls in Narrenschiffen wirkungs- und richtungslos umherdümpelt, entwickeln andere Wesen auf kuriosen Gefährten ein Eigenleben, das ohne den Menschen auskommt. Der Welt der Verluste begegnet eine beinahe beruhigende Gleichgültigkeit: Objekte kreisen im wandernden Spiel von Licht und Schatten und verweisen auf eine Welt, die sich jenseits menschlicher Ordnung weiterbewegt. Das Zirkuläre und Ozeanische eröffnet dabei eine mögliche Perspektive auf das, was nach dem Verlust von Gewissheiten entstehen kann.

Die Installation bubble (2025) widmet sich dem Verbleib von Erinnerungen, des Gesehenen und des Wahrgenommenen. Lässt sich zwischen Innen und Außen überhaupt eine klare Grenze ziehen? Eine zwei Meter große, transparente Kugel wird zum Körper und zugleich zur Projektionsfläche dieser Frage. An unterschiedlichen Orten wird die Bubble von innen und außen zeichnerisch bearbeitet und als fortlaufendes Projekt weiterentwickelt. Dabei wird sie selbst zum Träger von Spuren, Erinnerungen und Wahrnehmungen, die sich zwischen Innen und Außen bewegen.

Anne Dingkuhns Objekte und Installationen in no firm ground kreisen um den Verlust eines festen Bodens – und um die Möglichkeiten, die sich gerade daraus ergeben. Zwischen Dystopie und Utopie, Verlust und Transformation eröffnen sie Räume, in denen sich die gewohnten Perspektiven auf Mensch, Welt und Zusammenhalt verschieben.

Das Künstlerhaus Bergedorf wird gefördert durch Mittel der Freien und Hansestadt Hamburg

Veranstaltungszeit: 18:00 - 22:00 Uhr

Quelle: www.instagram.com

Künstlerhaus Bergedorf 
Möörkenweg 18 B–G
21029
Hamburg

350m Hansa-Gymnasium
350m Hermann-Distel-Straße
350m Schlebuschweg
400m Luisen-Gymnasium
750m Am Baum
750m Bille-Bad
850m Augustastraße

950m Wentorfer Straße / Bezirksamt Bergedorf

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