Am 10. Mai präsentiert Elizaveta Ostapenko bei ihrem Pop-up-Event in Hamburg zwei neue Druckgrafik-Editionen aus der Serie „In Memory of the Place“, die während ihrer Künstlerresidenz in der Grafikwerkstatt Dresden entstanden sind. Die Künstlerin wird anwesend sein und im Künstlerin-Gespräch über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen in der Residenz berichten. Die Präsentation wird von einer kleinen Ausstellung mit Papierarbeiten begleitet.
Inspiriert vom Konzept der „Nicht-Orte“ (auch “Non-Places”) setzt sich Ostapenko mit der Idee der vergangenen und zeitlosen Zwischenräume auseinander. Sie arbeitet mit ihrem fotografischen Archiv gefundener Straßenobjekte, die als Indikatoren und Zugangspunkte zu solchen zeitlosen Orten dienen, zu denen man aus dem vergänglichen Alltag entfliehen könnte. Diese fotografische Sammlung bildet die Grundlage für diese Druckgrafik-Serie.
Die Editionen wurden mit der Algrafie-Technik erstellt, die den traditionellen lithografischen Prozess beibehält, jedoch den Stein durch eine Metallplatte ersetzt. Die zweifarbigen Drucke sind auf jeweils zehn Exemplare limitiert und signiert.
Veranstaltungszeit: 12:00 - 19:00 Uhr mit Künstleringespräch um 15 Uhr
Quelle:
renescheer.de