Sängerin Anna Langner und Pianist Cornelius Rauch wollen Stimmen sein für verfolgte und ermordete Komponist:innen des Holocausts. Haqolot ist hebräisch und heißt übersetzt „Die Stimmen“. Es sind die Stimmen jüdischer Komponist:innen, die zur Zeit von Nationalsozialismus und Holocaust verfemt und verboten waren. Wenn wir die Lieder und Chansons von Rosy Wertheim, Dick Kattenburg, Henriette Bosmans, Max Kowalski und Kurt Weill in verschiedenen Sprachen hören, wird das berührend sein und zugleich ein Beitrag gegen das Vergessen, gegen Antijudaismus.
Die Geschichten der Komponist:innen sind dabei besonders wichtig. Texte, Briefe und Erzählung spiegeln eine Zeit wieder, die für uns heute unvorstellbar geworden ist und immer mehr in Vergessenheit gerät.
Veranstaltungsbeginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei; es wird um eine Spende gebeten.
Das duo_haqolot wurde 2020 beim Internationalen Musikwettbewerb für Verfemte Musik in Schwerin mit dem „Dick-Kattenburg-Preis“ ausgezeichnet.
Quelle:
landing.churchdesk.com
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