Die Ausstellung widmet sich dem Schlagwort „Dual Use“ und untersucht die Eigenschaften des doppelten — zivilen wie militärischen — Nutzens von Gütern, Technologien und Wissen.
Rund zwölf Rauminstallationen und Ausstellungsstücke von fünf Künstler*innen verhandeln die der Dual-Use-Problematik zugrunde liegenden Fragen nach Freiheit, Sicherheit, Kontrolle, Überwachung, Militarisierung und Frieden. Diese nützlichen wie schädlichen Potentiale werden im Zusammenspiel von Kunst, Technologie und gesellschaftlicher Analyse erfahrbar gemacht.
Die Künstler*innen befassen sich mit Anwendungsfällen von Dual-Use-Prinzipien digitaler Technologien in der modernen Kriegsführung und in zunehmend autokratisch agierenden Staaten. Gleichzeitig werden der aktuelle Diskurs zu Dual Use an Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie die historisch verankerten Machtstrukturen, die diese Institutionen prägen, thematisiert. In diesem Kontext werden insbesondere Proteste, Aktivismus und Gegenstrategien beleuchtet.
Es entsteht eine multimediale Bildwelt, die zunehmende Militarisierung, algorithmische Kontrolle, Ausbeutung und Massenüberwachung neben Protest, Friedensbewegungen und solidarischen Zusammenhalt stellt.
Die Arbeiten sind vom 26.10. bis zum 01.11.2026 in The YARD Gallery in Hamburg, Eimsbüttel, ausgestellt. Die Zusammenarbeit mit den Künstler*innen ist aus der studentischen Forschungsgruppe „Critical Agile Methodology“ der Universität Hamburg heraus entstanden und wurde im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert.
Vernissage Mo 26. Oktober 2026 19 Uhr
Die Künstler*innen + Veranstalter*innen sind anwesend.
Finissage So 1. November 2026 15 - 18 Uhr
Veranstaltungszeit: Mo - Sa 15:00 - 19:00 Uhr, So 15:00 - 18:00 Uhr
Quelle:
theyard.gallery