Gestaltung und Gleichschritt. Die Geschichte der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg im Nationalsozialismus
Kurzvortrag und Gespräch mit:
Alina Laura Just (FZH) und Michael Wildt (HU Berlin):
Wie veränderte die nationalsozialistische Diktatur den Alltag an einer staatlichen Kunsthochschule? Welchen Einfluss nahm das Regime auf Praktiken des Lehrens und Lernens, auf die Verwaltung und auf die gestalterische Arbeit?
Die jüngst erschienene Studie „Gestaltung und Gleichschritt“ von Alina Just geht diesen Fragen am Beispiel der HFBK Hamburg bzw. deren Vorgängereinrichtungen, der Landeskunstschule und der Hansischen Hochschule für bildende Künste, nach. Sie liefert ein anschauliches Zeitbild des künstlerisch-intellektuellen Beziehungsgeflechts im nationalsozialistischen Hamburg – und dessen Nachwirkungen in der demokratischen Nachkriegszeit.
Die Autorin präsentiert ihre Forschungsergebnisse in einem Kurzvortrag und diskutiert anschließend mit Michael Wildt. In welchen Schritten vollzog sich der Prozess der institutionellen Anpassung an das nationalsozialistische System? Und wie nutzten die Beteiligten ihre jeweiligen Handlungsspielräume: Wer war verantwortlich, wer verstrickt und wer wurde zum Täter?
Die Veranstaltung findet im Rahmen der FZH-Reihe "Geschichte wird gemacht – Zeitgeschichtliche Projekte aus Hamburg" und in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste (HFBK) statt.
Beginn der Veranstaltung: 18.30 Uhr
Der Vortrag wird auch online via Zoom übertragen:
zoom.usQuelle:
zeitgeschichte-hamburg.de