Kulturlotse

Die akademische Verdrängung der ‚Kindereuthanasie‘ in der Nachkriegszeit

Donnerstag, 30. Januar 2014
Auch in Hamburg wurden während des Nationalsozialismus Männer, Frauen und Kinder euthanasiert, die als lebensunwert galten.

Beteiligt waren viele Institutionen, Krankenhäuser, Behörden, die Universität, Einrichtungen der Fürsorge und Dienststellen der NSDAP.

Die Täter blieben nach 1945 weitgehend unbelangt. Eine Aufarbeitung der Geschichte der Euthanasieopfer begann erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Prof. Dr. Hendrik van den Bussche (ehemaliger Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf) berichtet anhand der Beispiele der Professoren Werner Catel und Rudolf Degkwitz über den Umgang mit dem Tabuthema Euthanasie in Hamburg in der Nachkriegszeit.

Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Hamburg Museums statt.

Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr

Quelle: www.hamburgmuseum.de

Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355
Hamburg (St. Pauli)

50m Museum für Hamburgische Geschichte
300m St.Pauli
350m Handwerkskammer
350m U St. Pauli
400m Michaeliskirche
450m Kleine Seilerstraße
600m Landungsbrücken

300m Enckeplatz / Hütten

50m Drei Parkplätze bei "Holstenwall 24"
150m Zwei Parkplätze bei "Holstenwall 22"
200m Ein Parkplatz bei "Neuer Steinweg 26"

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