›Das Deutsche Volk‹ von Marcin Wierzchowski, D 2025, 132 min
In der Nacht des 19. Februar 2020 erschießt ein Attentäter in Hanau neun junge Menschen aus rassistischen Motiven. Zurück bleiben Familien, Freund*innen und Überlebende, deren Leben sich unwiderruflich verändert hat.
„Das Deutsche Volk“ begleitet sie über mehrere Jahre hinweg. Aus der Perspektive der Betroffenen entfaltet sich ein vielschichtiges Bild einer Gesellschaft, die mit rechter Gewalt ringt. Der Film verzichtet bewusst auf die Reproduktion der Täterperspektive und schafft stattdessen Raum für Erinnerung, Widerstand und Selbstermächtigung. „Das Deutsche Volk“ ist ein politisches und zugleich zutiefst persönliches Dokument über Verlust und Solidarität.
Trailer:
vimeo.comBeginn der Veranstaltung: Start: 19:30 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr
Wir zeigen vom 17. bis 19. April ausgewählte Filme zu (fehlenden) Orten des Erinnerns, Flucht und Migration und fragen nach Zusammenhängen von Geschichte und Raum sowie den Auswirkungen nationalsozialistischer und rechter Gewalt bis heute.
Für drei Tage aktivieren wir die teils leerstehende ehemalige Schule am Bullenhuser Damm als einen Raum zum Filme schauen, Zuhören und gemeinsamen Austausch.
Quelle:
hallohallohallo.org