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„Für die Homosexuellen ist das Dritte Reich noch nicht zu Ende“, schrieb der deutsch-jüdische Historiker Hans-Joachim Schoeps 1963. Es endete für sie sechs Jahre später, in der Nacht zum 28. Juni 1969 in der Christopher Street von New York. In dieser Sommernacht wehrten sich junge Männer und Frauen im Stonewall Inn, einer Homosexuellenbar in New York, gewaltsam gegen eine Razzia der Polizei. Der kleine „Aufstand der Anstößigen“ wurde später zum großen, weltweiten Symbol des Widerstands und der Selbstbehauptung einer entrechteten Minderheit. Im selben Jahr wurde in der Bundesrepublik der Paragraph 175 liberalisiert, während in der DDR Homosexualität bereits straffrei war.
Thomas Sparr schildert in „Come out! Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte“ den Mythos und die Wirklichkeit des Aufstands in der Christopher Street und zeigt seine Folgen bis heute. Wie wirkte er sich in Deutschland aus? Wie veränderte er die Selbstbilder homosexueller Frauen und Männer und wie die Art und Weise, in der andere sie bis heute wahrnehmen? An dem Abend richtet Sparr den Blick auch auf Hamburg und seine historische Topographie – von Hubert Fichte über den ersten Christopher Street Day 1980 bis hin zum Café TucTuc.
Um Anmeldung wird gebeten unter:
eveeno.comBeginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr
Quelle:
eveeno.com