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Bilder, die nie waren – Generative KI als Herausforderung für die historisch-politische Bildung

Donnerstag, 8. Oktober 2026
ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Referentin: Clara Mansfeld (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)

KI-generierte Fake-Bilder, die vermeintlich Szenen aus den nationalsozialistischen Lagern zeigen, fluten das Internet.
Auch andere historische Epochen werden mit KI-generierten Visualisierungen reimaginiert.
Die Motivlage hinter diesen Generierungen ist komplex.

Der Impuls-Vortrag ordnet sie ein, beschreibt daraus entstehende Herausforderungen für die historisch-politische Bildung und fragt danach, wie wir zukünftig mit visuellen Leerstellen der Erinnerungskultur umgehen können.

Clara Mansfeld ist Mitarbeiterin in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und dort in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zuständig für die strategische Weiterentwicklung und Koordinierung der digitalen Projekte sowie digitaleKommunikation. Zuvor hat sie bereits an verschiedenen anderen Gedenkstätten gearbeitet und war von 2017 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Europäischen Kolleg der Friedrich-Schiller- Universität Jena.

Anmeldung und Einwahldaten für Zoom: kontakt@igdj-hh.de

Über die virtuelle Vortragsreihe:
Zeitzeugenschaft / Geschichtsbilder / Deutungsmacht.
(Wie) verändert KI unser Verständnis der Vergangenheit?

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern grundlegend, wie wir Vergangenheit erforschen und verstehen. Durch die automatische Auswertung riesiger Datenmengen, Mustererkennung in Texten und Bildern und die Erzeugung von Inhalten eröffnen sich neue Formen der Wissensproduktion und wandelt sich unser Quellenverständnis. Der Einsatz von KI erfordert neue Formen der Quellenkritik und ein Bewusstsein für Grenzen und Macht algorithmischer Systeme.

Im Rahmen der Vortragsreihe sollen verschiedene Aspekte betrachtet werden: KI und Holocaust Education, Potenziale des Machine Learning bei der Analyse von Emotionen in Selbstzeugnissen zum Holocaust, der Einsatz von KI bei der Strukturierung historischer Forschungsdaten sowie KI-generierte Bilder im Kontext jüdischer Geschichte und des Holocaust auf Social Media.

Leitend sind dabei die Fragen: Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für die Wissensproduktion? Wie verändert sich unser Quellenverständnis? Welche Herausforderungen und Gefahren entstehen? Wie verändern sich Geschichtsbilder und wie verändert sich unser Verständnis von Vergangenheit?

Veranstalterinnen: Nina Brolich (Erfurt), Helena Geibel (Hamburg), Anna Menny (Hamburg), Anna Neovesky (Erfurt)

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und der Professur für Digital Humanities und hybride Bildungs- und Kommunikationsräume an der Universität und Fachhochschule Erfurt.

Die Vortragsreihe wird gefördert durch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

Veranstaltungszeit: 13:00 - 14:00 Uhr

Quelle: igdj-hh.de

Online
Der Link zur Teilnahme steht in der Beschreibung oder kann ggf. der dort verlinkten Veranstaltungsseite entnommen werden. Oder er wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
20095
Hamburg (Altstadt)

100m Rödingsmarkt
200m U Rödingsmarkt (Großer Burstah)
250m Stadthausbrücke
450m Axel-Springer-Platz
550m Domstraße
550m Rathausmarkt
600m Auf dem Sande (Speicherstadt)

50m U Rödingsmarkt / Großer Burstah

100m Zwei Parkplätze bei "Rödingsmarkt 1"
100m Zwei Parkplätze bei "Rödingsmarkt 2"
150m Drei Parkplätze bei "Rödingsmarkt 11"

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