27.08.2026 Vernissage
Weite, Licht, Bewegung – und Bilder, die erst im Auge des Betrachters zu Landschaften werden: Mit der Ausstellung „OHNE ENDE ANFANG“ präsentiert der Kunstverein Elmshorn vom 27. August bis 30. September 2026 im Torhaus Elmshorn Arbeiten der Künstlerin Simone Distler. Ihre Malerei entfaltet Bildräume von beinahe grenzenloser Weite und großer Kraft. Mal scheinen Gebirgszüge oder weite Ebenen aufzutauchen, mal aufgewühltes Wasser oder leuchtende Himmelsformationen – und doch bleibt nichts eindeutig. Gerade darin liegt der besondere Reiz ihrer Werke: Sie lassen Raum für eigene Erinnerungen, Empfindungen und Assoziationen.
Die Bilder von Simone Distler sind Streifzüge des Denkens und Empfindens. Obwohl ihre Malerei abstrakt ist und keine Landschaften im klassischen Sinne abbildet, entstehen immer wieder Assoziationen zur Natur. Formen und Räume entstehen im Sehen, verändern sich, lösen sich wieder auf. Was zunächst vertraut erscheint, entzieht sich im nächsten Moment einer eindeutigen Zuordnung.
Strukturen, die malerische Geste und das Arbeiten mit überlagerten Farbschleiern stehen einander gegenüber oder greifen ineinander. Transparenz und Leichtigkeit wechseln mit Verdichtung und Schwere und alles schein in Bewegung. Gerade aus diesem Wechselspiel beziehen Distlers Arbeiten ihre besondere Spannung. Ihre Bilder erzählen keine festgelegten Geschichten. Vielmehr öffnen sie Räume, in denen jeder Betrachter eigene Vorstellungen, Erinnerungen und Stimmungen entdecken kann.
Simone Distler wurde 1982 in Unterfranken geboren und wuchs dort auf. Sie studierte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und war Meisterschülerin von Prof. Ute Pleuger. Heute lebt und arbeitet sie in Erdeborn bei Halle (Saale).
Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten des Kunstvereins Elmshorn im Torhaus geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungszeit: Mittwoch–Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr und 16:00 - 18:00 Uhr, Samstag & Sonntag: 11:00 - 13:00 Uhr
Quelle:
www.kunstverein-elmshorn.de