John Günther malt Gebäude. Farbenfroh, lebendig, asymmetrisch.
In seinen Bildern spricht die reine Freude an Form und Farbe. Im Gegensatz zu den kalten, geometrischen - ursprünglichen - Gebäuden meidet er gerade Linien und rechte Winkel, auch gibt es keine gleichmäßige Krümmung in den Gemälden. Die aufgetragene Körnung gibt den Bildern zusätzlich Struktur, Charakter und eine Andeutung von Dreidimensionalität.
Früh hat John Günther seine Leidenschaft für die künstlerische Beschäftigung mit dem umbauten Raum entdeckt. Geboren 1935 studierte er auf Empfehlung des bedeutenden Künstlers der Moderne, Willi Baumeister, an der Stuttgarter Akademie der Künste. Bei Professor Heiner Neuner widmete sich Günther der Grafik sowie Malerei und in den letzten zwei Jahren der angewandten Grafik.
John Günther entwarf Bühnenbilder und Kostüme für die Staatsoper Hannover, Cover Designs für Decca, CBS und Deutsche Gammophon. Seit 1984 Textil- und Teppichdesign sowie freie Grafik. Bilder und Werke befinden sich in Sammlungen von Amsterdam bis Caracas, von New York bis Zürich.
Veranstaltungszeit Vernissage: ab 17.00 Uhr
Dr. Joachim Kronsbein, ehem. Kulturressort DER SPIEGEL
Ike Clef-Prahm, ON-OFF-ARTPOJECTS
Weitere Veranstaltungen während der Ausstellungszeit bis 7.05.26:
Vortrag von Dr. Ines Sonder
Donnerstag, 23. April, 18:00 Uhr
„Bauhaus Rezeption und deutsch-jüdisches Kulturerbe in Israel“.
Dr. Sonder ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DIG Hamburg.
Filmvorführung
Donnerstag, 30. April, 18:00 Uhr
„Tatis Herrliche Zeiten"
Futuristische, kalte Glas- und Stahlbauten in Paris als Kontrapunkt zu den heiteren Gemälden von John Günther.
Finissage Donnerstag, den 7. Mai ab 16:00 Uhr
Veranstaltungszeit der Ausstellung bis 7.5.26: Di - So 14.00 - 19.00 Uhr
Quelle:
www.imba-galerie.de