In der Galerie ohne Namen ist erstmals eine Einzelausstellung von Kirsten Petersen zu sehen, die in Hamburg lebt und arbeitet. Neben ihrer Tätigkeit als Regieassistentin entwickelt sie eine eigenständige fotografische Praxis, die sich bewusst vom Gegenständlichen löst.
Ausgehend von realen Motiven entstehen durch Bearbeitung und den gezielten Einsatz verschiedener (nicht KI-basierter) Filter abstrakte Bildwelten. Formen, Farben und Strukturen werden transformiert, überlagert und weiterentwickelt, bis die ursprüngliche Vorlage vollständig hinter einer neuen visuellen Ordnung verschwindet. Die Arbeiten bewegen sich dabei zwischen Fotografie und Malerei, zwischen digitaler Konstruktion und freier Bildfindung.
Petersen überführt ihre Motive in unterschiedliche Formate – von Leuchtkästen bis zu Drucken auf Alu-Dibond – und eröffnet damit eine große Bandbreite an Erscheinungsformen: von knallig und farbintensiv bis hin zu reduzierten, grafischen oder schwarz-weißen Kompositionen. Allen Arbeiten ist gemeinsam, dass sie aus einem realen Ausgangspunkt hervorgehen, diesen jedoch konsequent auflösen und in etwas Eigenständiges überführen.
In ihrer ersten Einzelausstellung zeigt Kirsten Petersen eine größere Auswahl dieser Arbeiten und gibt damit einen umfassenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen.
Öffnungszeiten:
02. – 05.06.: 12:00 – 18:00 Uhr
--> Vernissage: 05.06., 18:00 – 22:00 Uhr
06.06.: 10:00 – 17:00 Uhr
07.06.: 12:00 – 16:00 Uhr
Quelle:
renescheer.de