Kulturlotse

Ludger Bollen liest aus historischem Hamburg - Krimi

Sonntag, 18. Februar 2018
Der SPIEGEL- Autor Ludger Bollen liest im Erdgeschossraum des Ledigenheims aus seinem historischen Hamburg - Krimi „Das kalte Licht“. Hamburg, im Februar 1670. Widerwillig ist der junge Medizinstudent Ulrich Hesenius von Leyden nach Hamburg, ins väterliche Kontorhaus, zurückgekehrt. Als man ihn bittet, den Leichnam des nächtlich verunglückten Ratsherrn Heinrich von Brempt zu beschauen, widmet er sich der Aufgabe mit besonderem Eifer. Er entdeckt Ungereimtheiten, die auf eine Gewalttat hindeuten und zudem an einer Hand des Toten einen geisterhaften, unerklärlichen Lichtschimmer.
Beeindruckt von seinem Scharfsinn, beauftragen die Stadtoberen Hesenius, Nachforschungen anzustellen. Mit Meinhardt, einem wortkargen Kriegsveteranen, an seiner Seite, führt ihn die Untersuchung zu Kaufleuten und Kirchenmännern, in das Viertel der sephardischen Juden und in die verborgene Werkstatt eines Alchemisten. Hilfe kommt von Rebeca, der faszinierend klugen Enkelin des alten Cabrais. Bald jedoch tun sich hinter der bürgerlichen Fassade der reichen Hansestadt Abgründe auf, die den Ermittler zu verschlingen drohen.

„Das kalte Licht“ ist ein fesselnder Historienkrimi nach wahren Begebenheiten und entfaltet das Panorama einer großen Stadt und ihrer Menschen im Barockzeitalter. Mit dem wachen Blick des jungen Ermittlers entdeckt der Leser die Vielfalt des alten, längst entschwundenen Hamburg aber auch dessen Schattenseiten, denn Hesenius stößt auf eine ungeheure Verschwörung …

Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt. Dafür haben sich seit Spätsommer 2014 immer wieder bekannte Autoren und einzelne Schauspieler in inzwischen mehr als 40 Lesungen engagiert. Ludger Bollen verzichtet auf ein Honorar. Die Spenden der Besucher kommen dem Projekt zugute.

Veranstaltungszeit: 18 - 20 Uhr

Quelle: www.rehhoffstrasse.de

Barrierefreiheit

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte im Ledigenheim sind ebenerdig zugänglich - es gibt eine breite Tür, keine Schwellen oder Stufen. Das Mobiliar (Tische und Stühle) im Innenraum sind flexibel und werden je nach Veranstaltung angeordnet. Die Toilettenräume sind ebenfalls barrierefrei erreichbar, eine Ausstattung für Rollstuhlfahrer ist nicht vorhanden (keine Haltegriffe).


Es gibt mehrere Behindertenparkplätze in der Nähe:

200m Ein Parkplatz bei "Schaartor 1"
250m Zwei Parkplätze bei "Admiralitätstraße 71"
250m Ein Parkplatz bei "Krayenkamp 9"


Wo?

Ledigenheim
Rehhoffstraße 1-3
20459
Hamburg (Hamburg-Neustadt)

HVV Stationen in der Nähe

350m Rödingsmarkt
350m Stadthausbrücke
400m Baumwall
400m U Rödingsmarkt
450m Michaeliskirche
450m U Baumwall
550m Großer Burstah

Nächste Stadtrad-Station

250m Michaeliskirche - 24 Plätze

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