Kulturlotse

Afghanistan. Kein sicheres Land für Geflüchtete

Dienstag, 17. Januar 2017
Ein Abend mit Tamim Azimi und Mirwais Ashuftah (Haus der Afghanen e.V.).
Afghanistan ist für Flüchtlinge nicht sicher und kein sicheres Herkunftsland im Sinne des deutschen Asylrechts. In den 15 Jahren der Besatzung und westlichen Intervention in Afghanistan ist das Land nur für eine Gruppe zu einem „sicheren Hafen“ geworden: für Terroristen. Die Taliban wurden in vielen Gebieten abgelöst von fundamentalistischen Warlords, die ihr Geld durch Drogenhandel verdienen. Millionen Menschen leiden unter Unsicherheit, Korruption, Erwerbslosigkeit, Armut. In Hamburg beginnt man trotzdem gerade damit, Afghanen ihre bestehenden Aufenthaltstitel zu entziehen. Welches Interesse der Deutschen Regierung steckt also hinter der Deklarierung Afghanistans als „sicheres Herkunftsland“? Und inwieweit deckt sich das mit der Realität in Afghanistan?
Veranstaltet vom Flüchtlingsrat HH, Rosa Luxemburg Stiftung HH, Minerva Consulting & Research im Rahmen der Reihe „Die Verstrickungen Europas in Flucht und Migration“


Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr

Quelle: www.w3-hamburg.de
Seit dem Umbau im Sommer 2016 hat der Veranstaltungsort einen barrierefreien Zugang zum Veranstaltungssaal. Über die Treppe hilft ein Rollstuhllift hinweg und auch die Toiletten sind barrierefrei zugänglich.

Wo?

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Nernstweg 32 – 34
22765
Hamburg

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