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WENN DIE ROTE SONNE GLÜHT ist eine nomadische Choreografie, in der es um verkörpertes Wissen geht, und darum, den Respekt vor der Welt ins Zentrum der eigenen Existenz zu stellen. Die argentinische Choreografin und Tänzerin Fernanda Ortiz, die seit 2014 in Hamburg lebt und arbeitet, und ihre Schwester Mariana Ortiz Losada, Dramaturgin und Regisseurin in Buenos Aires, nähern sich in ihrer gemeinsamen Arbeit der Weltanschauung des Guaraní-Volkes an. Inspiriert von der indigenen Legende »yvy marãey«, dem »Land ohne Übel«, und ihrer eigenen Familiengeschichte, weben sie gemeinsam mit einem internationalen Team ein widerstandsfähiges Netz aus Körpern und Stimmen. Eine choreografische Auseinandersetzung mit ökologischem Kollaps und kolonialem Erbe; eine Einladung, den Dschungel im Körper zu spüren. In den Ohren. Auf der Haut.Während der Performance, welche am 18. Februar Premiere feiern wird, bahnen sich die Zuschauenden ihre eigenen Wege durch den Raum, während sich Szenen, Stimmen und Bewegungen um sie herum entfalten. Diese besondere räumliche Nähe schafft einen offenen, sensiblen Kontakt zwischen Publikum und künstlerischem Geschehen und macht Wahrnehmung zu einem kollektiven Ereignis. In der offenen Probe werden Ideen erprobt, und die Teilnehmenden erhalten nicht nur einen Einblick in die Arbeitsweise des internationalen Teams, sondern gestalten den künstlerischen Prozess aktiv mit.
Die offene Probe findet in der Probebühne 6A auf Kampnagel statt.
Eine Anmeldung über den Link zur Veranstaltung ist erforderlich.Die Probebühne ist nur über Treppen erreichbar.
Veranstaltungszeit: 16:00 - 17:30 Uhr
Quelle:
shop.kampnagel.de